An American Werewolf in London.

So lautet die Antwort auf unsere Gewinnspielfrage von letzter Woche. Bekanntlich hatten wir in der Classics-Folge 27, „Wenn der Werwolf heult“, ein paar versteckte Hinweise auf diesen coolen Horror-Blockbuster von 1980 eingestreut. Auch damals ging es um ein kleines britisches Dorf, das von einem Werwolf heimgesucht wird ... wobei „American Werewolf“ wohl genauso gut als Horror-Parodie eingeordnet werden könnte (das eingedeutschte Wort „Comedy“ gab es damals, soweit wir wissen, noch nicht) – bis hin zur tragisch-schönen Sterbeszene des Werwolfs am Ende, die wiederum ihrerseits ein Zitat von „King Kong“ sein dürfte. – Natürlich haben viele von euch die Antwort gewusst. Die drei Gewinner, die wir ausgelost haben, heißen: Thomas Eiselt, Nicole Kurze und Sven Emmert. Herzlichen Glückwunsch euch dreien! Eine Mail ist bereits auf dem Weg, und die CDs (jeweils ein Exemplar von Folge 27) werden in Kürze folgen!

Helmut Zierl (als „Asmodis“ bei der Aufnahme zum JOHN SINCLAIR-Vierteiler 113-116Was ist sonst in den letzten zwei Wochen passiert? – Natürlich waren wir wieder unterwegs zu weiteren Aufnahmen. Zurzeit kompletten wir nämlich den Vierteiler, der in der ersten Jahreshälfte 2017 als Folge 113-116 erscheint. In diesen vier Teilen werden John und Suko es nicht nur mit Mandraka dem Schwarzblutvampir zu tun bekommen, sondern auch auf den Planeten der Magier reisen müssen, um dort ... nun, ja, das wird hier natürlich noch nicht verraten! Aber wir hatten bei den Aufnahmen jede Menge Prominenz im Studio. Nicht nur zum Beispiel den bekannten Filmschauspieler Helmut Zierl, sondern auch viele Gesichter aus dem SINCLAIR-Stammcast: Dietmar Wunder, Martin May, Detlef Bierstedt (alias „Bill Conolly“), Daniela Hoffmann („Sheila Conolly“), Achim Schülke („Sir James Powell“), Susanna Bonasewicz („Kara, die Schöne aus dem Totenreich“), Peter Matic („Myxin“) sowie Bernd Rumpf („Asmodis“). Ihr seht, es wird ein echter Hammer-Vierteiler werden ...

Was uns gleich zu der nächsten Frage bringt: Wieso eigentlich ein Vierteiler? Immerhin liegen die Romanvorlagen, bei denen wir uns bedient haben, in der Heftserie ca. 15 Hefte auseinander: „Mandraka der Schwarzblutvampir“ und „Der Verräter“ sind als Band 296 bzw. 297 erschienen. Die Hauptgeschichte um den Planeten der Magier und die Totenmaske aus Atlantis wird dagegen in Band 308-312 erzählt. Passend dazu erreichte uns eine Frage von Manfred Meisel, einem fleißigen Besucher der SINCLAIR-Facebook-Seite:

„Warum in Gottes Namen zerstört ihr in letzter Zeit die Mehrteiler? Ich bin echt traurig, dass ihr – sorry für den Ausdruck – schlampig arbeitet. Klar, die Hörspiele sind sehr gut, aber ich denke und finde ihr solltet a) die Reihenfolge einhalten und  b) die Mehrteiler so vertonen, wie sie auch als Roman erschienen sind, sprich, einen Roman-Dreiteiler bitte auch als Hörspiel-Dreiteiler herausbringen. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein.“

Bernd Rumpf (als „Asmodis“ bei der Aufnahme zum JOHN SINCLAIR-Vierteiler 113-116Doch, lieber Manfred, das ist es. Es ist sogar unmöglich für uns. Wir können das nicht: die Romane einfach unbearbeitet nacheinander herausbringen. Dann wären wir ja jetzt gerade erst bei Band 112 der Heftserie angelangt. Wie viele interessante Themen und Storybögen würden uns dann entgehen, weil voraussichtlich keiner von uns Machern und euch Hörern 500 Jahre alt wird, um alle 2.000 Heftromane und 312 Taschenbücher als Hörspiel genießen zu können ... Also müssen wir auswählen. Und bei der Frage, wie wir auswählen, scheiden sich naturgemäß die Geister. Der eine Hörer möchte lieber den Roman vertont sehen, der andere einen anderen ... Und eine Geschichte, die sich wie der Zyklus um den Planeten der Magier mit verschiedenen Nebenhandlungen über manchmal zwanzig und oder dreißig Hefte zieht, müssen wir bearbeiten. Verdichten. Das ist unsere Aufgabe als Hörspielmacher. Wenn wir das nicht machen würden und einfach eins zu eins nach Vorlage arbeiten würden, dann wäre das aus unserer Sicht schlampig. Und auch ziemlich fantasielos, oder? – Also wird es wohl auch künftig immer wieder verschiedene Meinungen geben, welche Elemente der Originalserie vertont und welche ausgelassen werden sollen ...

Damit wollen wir das Thema an dieser Stelle beenden. Der nächste Beitrag, der am 9. Dezember erscheint, dreht sich dann wieder um die Gegenwart: nämlich um die Folge 112, „Tal der vergessenen Toten“, die am gleichen Tag erscheint (zusammen mit der zweiten Ausgabe des JOHN SINCLAIR-Podcasts, nicht vergessen!!). In dieser Folge geht John Sinclair quasi direkt bei Bastei-Lübbe um die Ecke auf Geisterjagd: im Rheinischen Revier westlich von Köln. Eine ganz besondere Folge für uns, nicht nur aus diesem Grund. Mehr dazu in zwei Wochen. Bis dahin gehabt euch wohl und genießt den Anbruch der Adventszeit!

Dennis Ehrhardt & Sebastian Breidbach