Hurra, da öffnet man die Mailbox, und schon wieder habt ihr einen Vorschlag für einen gruseliges Hörspielsetting geliefert! Vielen Dank wirklich für eure vielen Mails zum Blogbeitrag vom letzten Mal. Im Folgenden findet ihr ein paar Auszüge (mehr ist wirklich nicht möglich, sonst würde dieser Beitrag nie enden) sowie am Ende den Vorschlag des Gewinners, der sich über ein JOHN SINCLAIR-Soundtrack-Paket (CD und MC!) freuen darf:

Alexander schreibt: Ich würde gerne einmal sehen, wie John in einer verlassenen Nervenklinik o. ä. einen Gegner bekämpft, z. B. in den Beelitz Heilstätten – da kann es verdammt gruselig sein.

Heiko: Im Berliner Untergrun ... Das wäre doch mal eine tolle Location!!!

Martin: Ich würde einen Escaperoom oder als Kontrast einen Ferienbauernhof vorschlagen.

Mirko: Die Serie spielte ja bereits einige Male in Dortmund, allerdings gab es noch nie eine Szene im weltgrößten Luftschutz-Bunker, der unter Dortmund liegt. Ich denke, dort könnte man so einige klaustrophobisch-unheimliche Szenen spielen lassen. Ich verlinke mal einen TV-Beitrag über Youtube dazu.

Giovanni: In meiner Heimatstadt Lüneburg gab es in den frühen 80er Jahren in unserer Nachbarschaft ein verlassenes Haus. Eines späten Abends sah ich darin für wenige Minuten Licht brennen, und Schatten bewegten sich. Bis heute ist es mir ein Rätsel geblieben, was dort geschah.

Adem: Ich könnte mir gut vorstellen, dass John einen Fall in Weimar löst. Und zwar auf dem Friedhof, wo die Grüfte von Goethe und Schiller liegen.

Michaela: Vielleicht Burg Satzvey zu Halloween ... Ansonsten gibt’s da noch den Folterkeller auf Burg Altena, der war schaurig schön, weil da so viele böse ... „Sachen“ rumhingen und -standen! :-) Ach Moment, während eines Eifel-Urlaubs waren wir mal in der „Teufelsschlucht“ (bei Irrel). An sich ein schönes Fleckchen Natur ... im Hellen!! Aber wenn es langsam dämmert und man eigentlich schon längst wieder da raus sein sollte, stattdessen aber meint, auf 'nem Baumstumpf sitzend und die Ruhe genießend, Ansichtskarten fertigschreiben zu müssen ... Dann hat die Teufelsschlucht auf einmal was echt Gruseliges, Unheimliches an sich ... als bewegte sich irgendwas in den ganzen Felsspalten und Nischen oder auch auf den felsigen Überhängen ...

Christian: Ich empfehle unseren dunklen Keller, in dem die Lampe immer zu früh ausgeht, eine nächtliche Autofahrt, bei der Tilo Schmitz aus dem Lautsprecher erklingt (nicht als Dr. Tod, sondern im ???-Hörspiel „Im Zeichen der Schlangen“) oder – und das ist vielleicht für ein Hörspiel sinnvoller – der Treppkesweg im Klever Reichswald. An dem Weg findet sich ein Gedenkstein, der auf einen Mord hinweist.

Thomas: Nachdem ich den letzten Blogbeitrag gelesen hatte, kam mir in den Sinn, dass ich schon öfters an JOHN SINCLAIR denken musste, als ich mich bei sogenannten „Lost Places“ aufgehalten habe. Das können z.B. alte verlassene unterirdische Bunkeranlagen im Wald sein oder auch einfache Gebäude wie Häuser, die schwer zugänglich sind, aber nicht abgerissen wurden, und wo die Natur wieder eingezogen ist. Es gibt dafür etliche Internetseiten, Youtube-Videos und Berichte. Ich bin durch das Hobby „Geocaching“ darauf gestoßen. Dabei gilt es anhand von ermittelten Koordinaten eine moderne Schatzsuche durchzuführen. Vermutlich kennt ihr das alles irgendwie, aber ich wollte nur mal kurz ausholen um die Sitution deutlicher zu machen, dass man doch auch sowas mit einer JOHN SINCLAIR-Geschichte verknüpfen könnte. Denn vor Ort hatte es bei den meisten Lost Places immer eine gruselige Atmosphäre.
Es schwebt mir also nicht direkt vor, Euch einen „realen Ort“ vorzuschlagen, sondern einen ausgedachten – oder vielleicht sogar echten „Lost Place“ zu benutzen, um den Geisterjäger dort einen Fall lösen zu lassen :) Dies ist in der Tat schon indirekt in den ersten Romanheften ähnlich gewesen: „Das Leichenhaus der Lady L.“ & „Die Töchter der Hölle“ bieten mit dem Leichenhaus selber und einer alten verlassenen Gruft den Stoff für diese Geschichten und sind somit eigentlich auch Lost Places. Aber halt nicht direkt so benannt. Falls ihr doch einen Vorschlag haben wollt, möchte ich euch das „Haus Frühlingen“ in Köln und die „Villa Oppenheim“ nennen. Ich selber war leider noch nicht dort, habe aber schon viel darüber gehört ...

Mit diesem Beitrag, Thomas, hast du dir dein Soundtrack-Paket redlich verdient! Viel Spaß beim Hören!

Wir verabschieden uns an dieser Stelle mit einem heißen Tipp, wie ihr euch die zweiwöchige Wartezeit auf den nächsten Blogbeitrag verkürzen könnt: natürlich mit der nächsten JOHN SINCLAIR-Podcast-Ausgabe, die nächste Woche erscheint und in der wir zwei große Themen behandeln: zum ersten natürlich die kommende Sonderedition „Deadwood“, die ja auch auf der HÖRMICH live aufgeführt wird. Und dann sind wir noch mit einem Mikrofon bewaffnet bei Lübbe eingedrungen und haben uns auf den dortigen Fluren herumgetrieben. Was uns dort gar Schröckliches widerfahren ist, erfahrt ihr am nächsten Freitag überall, wo es den Podcast zu hören gibt!

Sebastian und Dennis