Willkommen im Jahr 2017! – Wir hoffen, ihr seid alle gut reingekommen, und wünschen euch allen in diesem Jahr frohe und gesunde 365 Tage. Möge euch kein Leid widerfahren – abgesehen vielleicht vom Warten auf die nächste JOHN SINCLAIR-Hörspielfolge. ;-)

Heute gibt’s den zweiten Teil unseres Jahresrückblicks, und wir beginnen mit der Folge, die im Juli 2016 erschienen ist:

John Sinclair 109, „Sieben Dolche für den Teufel“Folge 109, „Sieben Dolche für den Teufel“ (Juli 2016)
Ein klassischer düsterer Thriller und nach unserem Empfinden eine der unheimlichsten Folgen des Jahres. Was sicherlich auch daran liegt, dass wir hier einige Elemente der Heftromane 300-306 vermengen konnten. So muss Mandra Korab nur drei Folgen lang um seine geliebten Dolch bangen und nicht sieben wie in den Heftromanen. Erstklassig bleibt Sven Plates Auftritt als schmieriger Hendrik van Doolen – aber auch Bianca Krahl als Undercover-Ermittlerin Irina Lemberg war uns bei den Aufnahmen eine Ohrenweide.

Folge 110, „Die Träne des Teufels“ (August 2016)
John Sinclair, Suko und Mandra Korab in Belgien ... wobei John bald allein auf weiter Flur ermittelt, da Suko und Mandra Korab durch die „Träne des Teufels“ in die Hexenwelt katapultiert werden. Besonderes interessant fanden wir hier die Szenen zwischen John und Jane Collins. Ist sie nun wieder auf seiner Seite? Oder nicht? Ja? Oder nein? Oder doch ...?

Folge 111, „Abrechnung mit Jane Collins“ (September 2016)
Das Finale in der Hexenwelt, bei dem viele Handlungsstränge zusammenführen. Neben der Handlung aus dem Taschenbuch „Das Teufelskind“ haben wir auch den Hexenturm von Henley-on-Thames aus Folge 77 noch einmal ins Spiel gebracht. Über die letzten Folgen hinweg muss übrigens einmal die Sprecherleistung der jungen Garde gelobt werden. Sowohl Flemming Draeger als Johnny Conolly wie auch Emmi Bohla als böses Mädchen Lydia machen hier einen Mega-Job!

John Sinclair Sonderedition 6, „Melinas Mordgespenster“Sonderedition 6, „Melinas Mordgespenster“ (Oktober 2016)
Der Auftakt einer Tour de Force für uns. Zwei Doppel-CD-Abgaben innerhalb von vier Wochen! Natürlich haben wir ein bisschen vorgearbeitet, aber es war trotzdem superstressig. „Melina“ bleibt für uns eine besondere Folge, weil John Sinclair hier ausnahmsweise einmal nicht gegen Dämonen kämpft. Im Gegenteil, wir haben das psychologische Motiv der Gegner für das Hörspiel noch ein bisschen stärker ausgearbeitet. Sinclair goes Psycho-Thriller!

John Sinclair 2000, „Das Höllenkreuz“Folge 2000, „Das Höllenkreuz“ (November 2016)
Sicherlich das Highlight der Serie in 2016 überhaupt. Zum ersten Mal haben wir einen aktuellen Roman von Jason Dark bearbeitet – wobei wir der Vorgabe des Verlags gefolgt sind, John ein möglichst eigenständiges Abenteuer erleben zu lassen. Dementsprechend temporeich und dynamisch ist vor allem die Handlung im ersten Teil ausgefallen: schnelle Schnitte, viel Bewegung, John muss ganz schön Meilen zurücklegen, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen. Einige Details über Aibon und den größten Gegner der Gegenwart, Matthias, haben wir dann auf die zweite CD gepackt. Ein spannendes Projekt – und ein toller Auftakt zur JOHN SINCLAIR-Convention am 5. November, bei der alle Beteiligten der Serie von euch so tolles Feedback erhalten haben. Danke dafür!

Classics-Folge 27, „Wenn der Werwolf heult“ (November 2016)
Als Gegenstück zur „großen“ Folge 2000 erschien nur ein paar Tage später in der Classics-Serie ein kleines, bodenständiges Oldschool-Grusel-Hörspiel: Ein kleines Dorf in England, ein Irrenhaus und ein Werwolf-Fluch ... Was braucht man dafür mehr? Na, vielleicht noch zwei Hörspielsprecher der alten „Europa“-Garde: Zum einen Michael von Rospatt, der einen tollen ängstlichen Küster in Szene 1 gibt ... und natürlich Peter Kirchberger, dessen redseliger Irrenarzt mit tödlicher Serum-Spritze in der Hand wahrlich furchterregend wirkt. :-)

John Sinclair 112, „Tal der vergessenen Toten“Folge 112, „Tal der vergessenen Toten“ (Dezember 2016)
Wir haben es im vorletzten Blogbeitrag ausführlich geschrieben: Unsere unangefochtene Lieblingsfolge – gerade weil sie so anders ausgefallen ist. Dabei hätte es diese Folge um ein Haar nie gegeben, weil wir sie eigentlich gegen eine andere austauschen wollten. Aber unser Wunsch kam 24 Stunden zu spät – der Lübbe-Katalog war gerade in Druck gegangen. So haben wir uns einfach gesagt: Jetzt erst recht! Tim Grobe als Bergmann Christoph Krüger ist einfach der Hammer. Wir haben mit den Aufnahmen um 20 Uhr begonnen, weil Tim nicht früher konnte. Zuerst haben wir die Erzählerparts eingesprochen und hinterher die Spielszenen. Am Ende (gegen Mitternacht) war Tim buchstäblich von Kopf bis Fuß schweißgebadet. Gibt’s einen Sprecher-Oscar? Tim hätte ihn verdient – und wir freuen uns riesig, dass die Folge bei euch so gut angekommen ist.

Wie haben euch die Folgen gefallen? Würdet ihr ein ähnliches Resümee ziehen – oder ganz anders urteilen? Schreibt uns an info@zaubermond.de, dann werden wir die Antworten in Auszügen im nächsten Blogbeitrag veröffentlichen.

Bis dahin gehabt euch wohl – und vergesst ja nicht, eure Maschinen startklar zu machen, „Bros“: In einer Woche fahren nämlich die „Brothers of Bloodshed“ auf ihren Bikes zur „Geisterhöhle“. Mehr darüber in JOHN SINCLAIR CLASSICS 28, die am kommenden Freitag erscheint.

Eure Presidents

Dennis Ehrhardt & Sebastian Breidbach