JOHN SINCLAIR Folge 117, „Zombies auf dem Roten Platz“Die Abgabe der Sondereditionen 7-10 steht unmittelbar bevor, und gleichzeitig waren wir auch diese Woche wieder einmal zwei Tage lang in Sachen Sprachaufnahmen unterwegs. Deshalb bitten wir euch um Verständnis, dass dieser Blogbeitrag erst am späten Abend und damit ein paar Stunden später erscheint als gewohnt. Im Studio hat diesmal übrigens unter anderem Bernd Rumpf mitgewirkt, der als Asmodis im nächsten Vierteiler seinen Helfer Pierre Trudot instruieren wird, die „Drei Herzen aus Eis“ zu besorgen ... Mehr dazu in Folge 119 ...

Auf dem Weg dorthin liegen vor uns neben der Classics 30 und besagten Sondereditionen ja auch noch die beiden regulären Folgen 117 und 118. Beziehungsweise verbreiten die „Zombies auf dem Roten Platz“ in Folge 117 exakt seit heute Angst und Schrecken ... Zum Erscheinungstag hat Lübbe ein sehr hübsches kleines Gewinnspiel auf www.johnsinclair.de veranstaltet.  Wer ein Experte in Sachen Zombiebekämpfung ist, dürfte die Fragen natürlich im Handumdrehen beantworten können und damit einen Platz im Lostopf für die Gewinne sicher haben. Unter anderem winkt ein Jahresabo für die JOHN SINCLAIR-Hörspiele, einschließlich Edition 2000, Classics, Sonderedition und der neuen Serie SINCLAIR – Dead Zone. Dafür schiebt ein echter Geisterjäger doch gern mal eine Silberkugel extra in die Kammer!

Folge 118 bietet dann zwar auch ein bisschen Untotenspektakel, aber – so viel dürfen wir wohl verraten – eher auf die ruhige, unheimliche Art. Der atmosphärische Schauplatz der „Kreuzweg-Legende“ ist der Hauptgrund, weshalb wir diese Vorlage zur Vertonung ausgewählt haben. Darüber hinaus dürft ihr euch über eine in unseren Ohren sehr schöne Sprecherbesetzung freuen: Der ehrwürdige Jochen Schröder ist in Folge 118 in einer Hauptrolle zu hören!

JOHN SINCLAIR Folge 118, „Die Kreuzweg-Legende“Zum Abschluss noch mal der Hinweis auf unsere Mailadresse mail@sinclair-blog.de. Wir bitten dabei um Verständnis, dass wir nicht immer kurzfristig auf alle Mails reagieren können ... aber eine Auswahl haben wir in den nächsten Podcast aufgenommen, der am 13. August erscheint.  Eine grundsätzliche Bitte haben wir jedoch auch: Bitte schreibt möglichst in ganzen Sätzen! Das soll nicht heißen, dass wir auf exakter Rechtschreibung bestehen, aber einige von euch haben uns Mails geschickt, die ausgedruckt über fünf bis sechs Seiten gehen würden ... Da sind ein paar Kommas und Punkte zwischendurch schon extrem hilfreich! ;-)

Wie es gehen kann, zeigt Christoph Cornehl, der uns schon einige Mails geschrieben hat. Auch zur aktuellen Classics-Folge hat er sich wieder gemeldet:

Zur Folge 29 kann ich, selten bei mir, ein eindeutig positives Fazit ziehen. Ein guter Aspekt war sicherlich der, dass endlich einmal die Dämonenopfer mehrheitlich überleben und nicht massenweise abgeschlachtet werden (...) Zweitens hat mir an dem Hörspiel gut gefallen, dass man eine eigentlich nicht gerade außergewöhnliche Story, die ja damals für die Gespenster-Krimis auch nicht übermäßig verschachtelt sein durfte, dennoch durch Wortwitz und Liebe zum Detail zu einer Folge gemacht hat, die man durchaus auch ein zweites Mal hören könnte. Aber auch zwei kleine negative Dinge sind mir aufgefallen – sorry. Einerseits war der Trick mit der Erzählerin am Anfang der Folge lange nicht so originell, wie man es im Vorfeld durch eure Versprechungen erwarten konnte. Schließlich hat sie ja nichts Anderes getan, als Gedankenfäden zu spinnen, die dann die Figur laut zu Ende führt. Das ist zwar durchaus interessant, hat mich aber auch nicht gerade vom Stuhl gehauen. Zweitens muss ich leider bemerken, dass die Figur der Hexe, wie im Übrigen auch bereits die der Eismeer-Hexe Rakena, eigentlich nur die üblichen Plattitüden in den Mund gelegt bekommt und sich so nicht gerade in das Gedächtnis der Hörer spricht. Vielleicht ist das auch ein Effekt des erfahrenen Geisterjägerbegleiters, aber inzwischen bleiben mir nur noch in der Ausnahme Dämonen durch besondere sprecherische Eigenarten wirklich im Gedächtnis. Das muss aber auch nicht unbedingt an euch liegen, vielleicht kommt es mir einfach nur so vor, weil ich mit Sinclair ja schon so viele Dämonen besiegt habe.  Macht bitte auf jeden Fall so weiter, von den Sounds stimmt einfach so ziemlich alles – bis auf das Quieken der Ratten und die schlechte Verständlichkeit einiger Stimmen, unter die Hall gemischt wird –, und die Skripte sind von der Erzählweise auch einfach klasse. Die logischen Fehler, wie beispielsweise in der vielzitierten Folge 104, sind verschmerzbar und werden, so wie ich dich, Dennis, einschätze, auch nicht zur Regel werden. Ich wünsche euch viel Erfolg und Motivation für die kommenden Aufgaben, und hoffe, dass meine Kritik nicht spurlos verpufft.

Lieber Christoph, nein, deine Kritik verpufft gewiss nicht. Vielen Dank schon mal für das Lob. Das Intro der Folge wollten wir mit unserer Bemerkung im Podcast keineswegs zu einem riesigen Kunstgriff hochjazzen. Es ist nur etwas ungewöhnlich für JOHN SINCLAIR, und wir fanden es ganz witzig. Wenn du unbedingt vom Stuhl gehauen werden möchtest, sag uns einfach Bescheid, dann wir kommen bei Gelegenheit mal persönlich bei dir vorbei ... ;-) Mit der Kritik an der Folge 104 bezieht sich Christoph übrigens auf eine frühere Mail und einen scheinbaren Widerspruch zwischen der Aussage in Folge 91, dass John Madame Tanith den Kelch des Feuers geschenkt habe, und Folge 104, in der sich der Kelch des Feuers wieder in Sinclairs Besitz befindet. Allerdings erklärt John zu Beginn von Folge 104, dass Madame Tanith und er sich darauf geeinigt hätten, dass er den Kelch aus Sicherheitsgründen zurücknimmt, damit beide Gegenstände nicht an einem Ort aufbewahrt werden. Diese Aussage ist in der Tat etwas missverständlich formuliert: Gemeint war, dass John und Madame Tanith diese neue Vereinbarung nach den Ereignissen von Folge 91 und ohne dass es in der Serie explizit erwähnt wurde getroffen haben.

Habt ein schönes Wochenende – wir lesen uns wieder in 14 Tagen!

Sebastian und Dennis