22.07.2017

Auf Zombiejagd


JOHN SINCLAIR Folge 117, „Zombies auf dem Roten Platz“Die Abgabe der Sondereditionen 7-10 steht unmittelbar bevor, und gleichzeitig waren wir auch diese Woche wieder einmal zwei Tage lang in Sachen Sprachaufnahmen unterwegs. Deshalb bitten wir euch um Verständnis, dass dieser Blogbeitrag erst am späten Abend und damit ein paar Stunden später erscheint als gewohnt. Im Studio hat diesmal übrigens unter anderem Bernd Rumpf mitgewirkt, der als Asmodis im nächsten Vierteiler seinen Helfer Pierre Trudot instruieren wird, die „Drei Herzen aus Eis“ zu besorgen ... Mehr dazu in Folge 119 ...

Auf dem Weg dorthin liegen vor uns neben der Classics 30 und besagten Sondereditionen ja auch noch die beiden regulären Folgen 117 und 118. Beziehungsweise verbreiten die „Zombies auf dem Roten Platz“ in Folge 117 exakt seit heute Angst und Schrecken ... Zum Erscheinungstag hat Lübbe ein sehr hübsches kleines Gewinnspiel auf www.johnsinclair.de veranstaltet.  Wer ein Experte in Sachen Zombiebekämpfung ist, dürfte die Fragen natürlich im Handumdrehen beantworten können und damit einen Platz im Lostopf für die Gewinne sicher haben. Unter anderem winkt ein Jahresabo für die JOHN SINCLAIR-Hörspiele, einschließlich Edition 2000, Classics, Sonderedition und der neuen Serie SINCLAIR – Dead Zone. Dafür schiebt ein echter Geisterjäger doch gern mal eine Silberkugel extra in die Kammer!

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07.07.2017

Ein Mikro in Berlin


Wieder einmal liegen zwei Aufnahmetage hinter uns, diesmal allein mit Sprechern aus dem Stammcast, namentlich Alexandra Lange, Franziska Pigulla und Dietmar Wunder. Dabei stammen einige der Skripte schon aus der „Post-Sondereditionen-Ära“, das heißt, wir haben auch Texte zu Folgen aufgenommen, die erst im Winter oder Frühjahr nächsten Jahres – also nach den Sondereditionen „Brandmal“, „Oculus“ und „Das andere Ufer der Nacht“ – erscheinen. Nach dem zweiten langen Aufnahmetag haben wir uns dann noch mit Florian Hilleberg, dem Autor von „Brandmal“, zu einem Telefoninterview „getroffen“, welches ihr in der nächsten Podcast-Folge im August auf die Ohren bekommen werdet.

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„Maden-Doktor“ Mark Benecke bei den Aufnahmen zum JOHN SINCLAIR-Hörspiel „Brandmal“ (Foto: Bastei-Lübbe)

Puh, das war eine anstrengende, aber durchaus inspirierende Woche! – Am Montag sind wir gen Köln gestartet und haben vor Ort noch am Abend bis um 23 Uhr die ersten Aufnahmen absolviert. Am Dienstag ging es dann frühmorgens weiter, und zwar bis Mittwochabend. Dann Heimfahrt und am Donnerstag in Hamburg gleich wieder ins Studio ...

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen: So haben wir unter anderem die Sprachaufnahmen zu „Brandmal“ komplettiert. Höhepunkt war dabei sicherlich die Aufnahme mit dem bekannten Forensiker und „Maden-Doktor“ Mark Benecke, der zusammen mit JOHN SINCLAIR-Autor Florian Hilleberg die Romanvorlage verfasst hat. Im Roman taucht Mark Benecke dann auch gleich in persona auf – als Fachmann für Fälle von „spontaner menschliche Selbstentzündung“, die es nach Beneckes Aussage tatsächlich durch alle Jahrhunderte der Geschichte immer wieder real gegeben hat. Über die Gründe haben sich Generationen von Ermittlern den Kopf zerbrochen ... und wie ihr ahnt, fügen John Sinclair und Suko dem Thema eine weitere Erklärung hinzu – denn „Menschen“, die, von Sonnenstrahlen getroffen, zu Asche zerfallen ... Wonach klingt das für euch, hm ...? ;-)

Aber Vorsicht! Denn der Roman wie auch das Hörspiel bieten einige Deutungen, die eine völlig neue Perspektive auf das alte Vampir-Thema eröffnen ...!

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Tadaaaa ... schon ist wieder Podcast-Tag! Ab heute ist die neue SINCLAIR-Podcast-Folge auf iTunes und john-sinclair.de erhältlich – übrigens schon die fünfte insgesamt. Wie schnell die Zeit wieder einmal voranschreitet ... In dieser Folge haben wir uns Martin May vorgeknöpft und ihn einem ausführlichen Verhör unterzogen: wie er zum Schauspielfach gelangte und schließlich zum Sprechergewerbe ... und natürlich zu JOHN SINCLAIR. Das Interview haben wir nach den Sprachaufnahmen für Oculus geführt, als Martin völlig ausgelaugt aus der Kabine kam. Dementsprechend einfach war es, ihn zu brechen und an alle notwendigen Informationen zu gelangen! :-)

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28.05.2017

Auf Vampirjagd!

Martin May als Marek-Double auf Vampirjagd in den Kleinen Karpaten

Oh je, da hatte es uns den Blog aber wirklich mal so richtig zerschossen ... und zwar natürlich ausgerechnet an einem langen Wochenende. Natürlich saß das Problem dabei (wie immer bei Computerproblemen) vor dem Rechner, und so musste ich erst unseren Techniker erreichen, damit der den von mir angerichteten Salat im Backend wieder beheben konnte ... was leider erst heute geklappt hat. Sorry dafür!

Hier also nun weitestgehen der Beitrag, der eigentlich schon letzten Freitag hätte online gehen sollen ... Ich hoffe jedenfalls, ihr habt das gute Wetter ansonsten einmal genauso genutzt wie wir und euch ein wenig aus dem Alltag ausgeklinkt und zum Beispiel, klar, JOHN SINCLAIR gehört: nämlich den aktuellen Vierteiler, der ja letzte Woche mit dem Erscheinen von Folge 116, „Das Geheimnis der Totenmaske“, vollendet wurde ... BEEP. Äh, natürlich lautet der Titel „Die Totenmaske aus Atlantis“, da hab ich nach dem Hitzestau am Wochenende den Kopf wohl zu lange unter Wasser gehalten (im Höllensumpf ...). Danke für eure Hinweise! :-)

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Zurück aus dem Studio, nach vier Aufnahmetagen. Neben Dietmar Wunder und Alexandra Lange, von denen wir euch liebe Grüße ausrichten sollen, hatten wir unter anderem auch wieder einmal Uli Krohm im Studio, der vielen von euch zum Beispiel aus der Classics-Folge 26 als anständiger Juwelier und Antiquitätenhändler Johan van Doolen bekannt sein dürfte (sein weniger anständiger Sohn Hendrik van Doolen, gesprochen von Sven Plate, hat John und Suko im letzten Jane-Collins-Mehrteiler der Edition 2000 ja einigen Ärger bereitet).

Apropos Mehrteiler. Ein langer Lauf geht mit der demnächst erscheinenden Folge 116 zu Ende. Quasi ein Marathon, weil es ja der erste Vierteiler innerhalb der JOHN SINCLAIR-Hörspielserie war. Wir sind natürlich gespannt auf eure Meinung und schauen deswegen immer mal wieder auf der SINCLAIR-Facebook-Seite vorbei. Kürzlich wurde dort auch über unsere Frage aus dem letzten Beitrag diskutiert: Ob ein solcher Mehrteiler von euch verteilt über vier Monate oder lieber am Stück gehört wird. Die meisten haben geschrieben, dass sie gern alle Teile am Stück hören möchten – und vorgeschlagen, dass diese auch am Stück erscheinen mögen und als Beispiel die Kreuz-Trilogie (Folge 80-82) genannt, die seinerzeit auf einen Schlag veröffentlicht wurde.

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28.04.2017

Alles auf ein Mal


JOHN SINCLAIR Folge 115, „Planet der Magier“Der erste JOHN SINCLAIR-Hörspielvierteiler steuert auf sein Finale zu ... Vor drei Tagen ist der dritte Teil „Planet der Magier“ erschienen (übrigens die Folge mit dem bisher sensationellsten Cover, da leg ich mich unverschämterweise einfach mal fest, hüstel). Und in diesem Zusammenhang stellt sich doch immer wieder die alte Frage: Jeden Teil sofort nach Erscheinen anhören ... oder doch lieber warten, bis alle vier Teile raus sind ...?

Fast wie bei „Designated Survivor“, der neuen Serie mit Jack Bauer, äh, Kiefer Sutherland. Da habe ich die Hälfte der ersten Staffel fast in einem Rutsch gesehen, um dann mit einem fiesen Cliffhanger abgespeist zu werden – und dem Hinweis, dass die nächsten Folgen so nach und nach erscheinen werden. Fassungsloses Entsetzen bei mir zu Hause auf der Couch!

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Wolf Frass am Ende
Nachdem die letzten Beiträge ja sehr textlastig waren, haben wir heute zur Abwechslung ein paar Bilder von den aktuellen Aufnahmen dabei – und zwar drehte sich dabei fast alles um das Hörspiel zu „Oculus“, dem großen JOHN SINCLAIR-Roman von Wolfgang Hohlbein, der im Herbst dieses Jahres erscheint. Natürlich ist der Stammcast dabei, u. a. mit Martin May, Detlef Bierstedt, Alexandra Lange und – natürlich – Dietmar Wunder, aber auch einige andere Sprecher ...

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JOHN SINCLAIR Classics Folge 30, „Das Phantom von Soho“Kennste den schon? Heute klingelt bei mir das Telefon. Dran ist Sebastian, der gerade an der Vertonung der Classics 30 sitzt. Und sein Anruf beginnt wie alle seine Anrufe dieser Art: „Sag mal, was hast du dir denn bei der Szene wieder gedacht ....?!“

Ich gestehe ja, ich liebe solche Anrufe. Es gibt nichts Schöneres, als in seinem Gedächtnis nach Details einer Szene zu kramen, das man vor ungefähr einem Jahr verfasst hat (ja, so lange ist das im Fall der Classics 30 schon her) und die Fakten anschließend in einer Art Verhör prüfen zu lassen. Hefte raus, Klassenarbeit! für Hörspielautoren sozusagen.

Dabei geht es natürlich manchmal um ganz simple Details, bei denen man sich schnell verständigen kann. Zum Beispiel, wenn – wie ebenfalls in der Classics 30 zu hören – Leute an einem Tisch Bridge spielen und dabei reizen. Welche Kartengeräusche darf man da hören? Gereizt wird ja nach dem Mischen und Verteilen der Karten und vor dem eigentlichen Spiel. Also darf man eigentlich gar keine Karten hören … „Ja, ja“, meint dann Sebastian, „wir können aber nicht einfach gar keine Kartengeräusche machen. Wir brauchen ja das akustische Bild.“ Und deshalb schummelt man dann ein bisschen, um der perfekten Illusion willen ... ;-)

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Heute geht es noch einmal um das Thema des letzten Blogbeitrags – die sozialen Medien und den rauen Ton, der darin herrscht – sowie um eine JOHN SINCLAIR-Folge, die bereits vor einigen Jahren erschienen ist: „Ewige Schreie“. Anlass ist eine Mail von Oliver Schmidt:

JOHN SINCLAIR Folge 84, „Ewige Schreie“Lieber Dennis Ehrhardt, mit Interesse habe ich gerade Ihren aktuellen Sinclair-Blog gelesen, und stimme Ihren Worten zu. Der Ton im Internet ist ein viel zu rauer. Diskussionen werden kaum geführt, sondern anonym wird beschimpft und gepöbelt. Doch Ihre Worte lassen mich grübeln: Warum machen Sie bzw. SINCLAIR derart viel bei Facebook? Die offizielle SINCLAIR-Website verwaist, dafür werden Gewinnspiele und Co. fast ausschließlich via Facebook veranstaltet.

Außerdem finde ich, dass auch Sie bzw. das Sinclair-Produktionsteam Fragen nicht wirklich beantworten. Sie haben kürzlich den schönen Dialog mit „Sheila Conolly“ veröffentlicht. Ich finde aber, dass die Kritik vieler Altfans – zu denen ich mich zähle – damit nicht entkräftet worden ist. „Tal der vergessenen Toten“ fand ich z. B. klasse, und auch die Kreuz-Trilogie wurde gut angepasst, um eben Doppelungen des späteren Serien-Verlaufs zu vermeiden. Warum aber schreiben Sie eine Geschichte wie „Ewige Schreie“ dermaßen um? Sam Davis war ein Bösewicht, warum wurde das abgemildert? Es brachte für den gesamten Handlungsverlauf keinen Mehrwert – im Gegensatz beispielsweise zur Kreuzformel (dass sie nicht ausgesprochen werden durfte). Sie haben so viele Storys, die an sich doch gute Geschichten erzählen, dermaßen umgebaut, das vom Original nichts mehr zu sehen war. „Der lächelnde Henker“ beispielsweise hat durch Ihre Umsetzung keinen Mehrwert bekommen. Solche kritische Stimmen sind doch mehrfach laut geworden, wirkliche Erklärungen gab es aber nicht.

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