Wolf Frass am Ende
Nachdem die letzten Beiträge ja sehr textlastig waren, haben wir heute zur Abwechslung ein paar Bilder von den aktuellen Aufnahmen dabei – und zwar drehte sich dabei fast alles um das Hörspiel zu „Oculus“, dem großen JOHN SINCLAIR-Roman von Wolfgang Hohlbein, der im Herbst dieses Jahres erscheint. Natürlich ist der Stammcast dabei, u. a. mit Martin May, Detlef Bierstedt, Alexandra Lange und – natürlich – Dietmar Wunder, aber auch einige andere Sprecher ...

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JOHN SINCLAIR Classics Folge 30, „Das Phantom von Soho“Kennste den schon? Heute klingelt bei mir das Telefon. Dran ist Sebastian, der gerade an der Vertonung der Classics 30 sitzt. Und sein Anruf beginnt wie alle seine Anrufe dieser Art: „Sag mal, was hast du dir denn bei der Szene wieder gedacht ....?!“

Ich gestehe ja, ich liebe solche Anrufe. Es gibt nichts Schöneres, als in seinem Gedächtnis nach Details einer Szene zu kramen, das man vor ungefähr einem Jahr verfasst hat (ja, so lange ist das im Fall der Classics 30 schon her) und die Fakten anschließend in einer Art Verhör prüfen zu lassen. Hefte raus, Klassenarbeit! für Hörspielautoren sozusagen.

Dabei geht es natürlich manchmal um ganz simple Details, bei denen man sich schnell verständigen kann. Zum Beispiel, wenn – wie ebenfalls in der Classics 30 zu hören – Leute an einem Tisch Bridge spielen und dabei reizen. Welche Kartengeräusche darf man da hören? Gereizt wird ja nach dem Mischen und Verteilen der Karten und vor dem eigentlichen Spiel. Also darf man eigentlich gar keine Karten hören … „Ja, ja“, meint dann Sebastian, „wir können aber nicht einfach gar keine Kartengeräusche machen. Wir brauchen ja das akustische Bild.“ Und deshalb schummelt man dann ein bisschen, um der perfekten Illusion willen ... ;-)

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Heute geht es noch einmal um das Thema des letzten Blogbeitrags – die sozialen Medien und den rauen Ton, der darin herrscht – sowie um eine JOHN SINCLAIR-Folge, die bereits vor einigen Jahren erschienen ist: „Ewige Schreie“. Anlass ist eine Mail von Oliver Schmidt:

JOHN SINCLAIR Folge 84, „Ewige Schreie“Lieber Dennis Ehrhardt, mit Interesse habe ich gerade Ihren aktuellen Sinclair-Blog gelesen, und stimme Ihren Worten zu. Der Ton im Internet ist ein viel zu rauer. Diskussionen werden kaum geführt, sondern anonym wird beschimpft und gepöbelt. Doch Ihre Worte lassen mich grübeln: Warum machen Sie bzw. SINCLAIR derart viel bei Facebook? Die offizielle SINCLAIR-Website verwaist, dafür werden Gewinnspiele und Co. fast ausschließlich via Facebook veranstaltet.

Außerdem finde ich, dass auch Sie bzw. das Sinclair-Produktionsteam Fragen nicht wirklich beantworten. Sie haben kürzlich den schönen Dialog mit „Sheila Conolly“ veröffentlicht. Ich finde aber, dass die Kritik vieler Altfans – zu denen ich mich zähle – damit nicht entkräftet worden ist. „Tal der vergessenen Toten“ fand ich z. B. klasse, und auch die Kreuz-Trilogie wurde gut angepasst, um eben Doppelungen des späteren Serien-Verlaufs zu vermeiden. Warum aber schreiben Sie eine Geschichte wie „Ewige Schreie“ dermaßen um? Sam Davis war ein Bösewicht, warum wurde das abgemildert? Es brachte für den gesamten Handlungsverlauf keinen Mehrwert – im Gegensatz beispielsweise zur Kreuzformel (dass sie nicht ausgesprochen werden durfte). Sie haben so viele Storys, die an sich doch gute Geschichten erzählen, dermaßen umgebaut, das vom Original nichts mehr zu sehen war. „Der lächelnde Henker“ beispielsweise hat durch Ihre Umsetzung keinen Mehrwert bekommen. Solche kritische Stimmen sind doch mehrfach laut geworden, wirkliche Erklärungen gab es aber nicht.

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So, wieder zurück in Hamburg. Ich jedenfalls. Sebastian ist natürlich in Berlin geblieben, wo er gleich daran gegangen ist, die Sprachaufnahmen, die wir letzte Woche absolviert haben, einzusortieren und für den Schnitt vorzubereiten.

Eine komplette Woche haben wir im Aufnahmestudio verbracht und dabei gleich mehrere neue Folgen auf einen Schlag aufgenommen: Die kommende Sonderedition „Oculus“ nach dem JOHN SINCLAIR-Roman von Wolfgang Hohlbein zum Beispiel. Sowie die nächste normale Sonderedition (lustiges Wortspiel, oder? :-) ), die im November erscheint und deren Titel an dieser Stelle noch nicht verraten werden soll. Und dann noch die Classics-Folge 32, sozusagen die allerallernormalste dieser Folgen.

Natürlich haben wir auch einige der Stammsprecher aufgenommen, neben Dietmar Wunder auch Alexandra Lange. Und weil Alexandra eine sehr liebenswerte Person ist, mit der man sich wunderbar unterhalten kann, kamen wir in einer Aufnahmepause wieder einmal ins Plaudern. Es ging um dies und das, und irgendwann kam das Gespräch dann (leider, muss man fast sagen) auf das Thema, um das sich heutzutage alles zu drehen scheint.

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17.02.2017

Mandraka wartet


JOHN SINCLAIR 113, „Mandraka der Schwarzblutvampir“Gestern ist unter dem Titel „Mandraka der Schwarzblutvampir“ die 113. JOHN SINCLAIR-Folge erschienen (ist das eigentlich auch eine Unglückszahl?!) – und zwar als Auftakt eines Vierteilers. Des ersten offiziellen Vierteilers innerhalb der Serie. Wobei Hörer, die es sehr genau nehmen, vielleicht auch die Folgen 108-111 als Vierteiler bezeichnen würden, weil sie in der Tat einen sehr starken roten Faden besaßen.

Wie kommt es, dass zurzeit so viele Mehrteiler erscheinen? – Nun ja, das liegt auf der einen Seite natürlich an den Romanvorlagen, in denen Jason Dark in diesem Bereich (wir befinden uns gerade zu Beginn der 300er-Heftnummern) sehr viele verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen hat, die alle irgendwie miteinander zu tun haben. Da wäre zunächst einmal die Geschichte von Jane Collins, die ja immer noch nicht zu Ende erzählt ist. Die Hexe hat zwar der Hölle Auf Wiedersehen gesagt – allerdings nur gezwungenermaßen, da Wikka sie ja verstoßen hat. Der Ripper befindet sich immer noch in ihr, und man darf vermuten, dass Jane deshalb keineswegs das Ziel hat, dauerhaft an Johns Seite zurückzukehren ...

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Heute widmen wir uns ausführlich der kürzlich erschienenen Classics-Folge 28, „Die Geisterhöhle“. Nachdem unserere treue Hörerin Michaela Froelian, vielen auf Facebook auch bekannt als „Sheila Conolly“, die Vertonung stark kritisiert hat, haben wir sie natürlich zum Rapport gebeten. :-) Herausgekommen ist ein Interview, das eigentlich gar kein Interview ist, sondern eher ein Gespräch zwischen Machern und Fan. Jedenfalls hat es uns großen Spaß gemacht! Vielen Dank an dich, Michaela, dass du bereit warst, so ausführlich Auskunft zu geben:

JOHN SINCLAIR Classics, „Die Geisterhöhle“Michaela: Oha, anscheinend ist es euch zu Ohren gekommen, dass ich die Folge nicht besonders gut fand.

Dennis: Ganz ehrlich, das ist doch völlig in Ordnung. Die Geschmäcker sind verschieden, und jeder darf etwas doof finden, was wir gut finden.

Sebastian: Die interessante Frage wäre ja dann, was genau dir an der Folge nicht gefallen hat.

Na ja, ich hatte mich sehr auf Bill Conolly gefreut, der einer meiner Lieblingscharaktere ist – und in der Originalstory eine tragende Rolle spielt. Ihr habt ihn dagegen aus der Hörspielstory komplett herausgestrichen und außerdem auch viele Elemente neu gewichtet. Das hat mir nicht gefallen.

Dennis: Für die Änderungen gab es zwei Gründe. Erstens fanden wir das Originalmotiv – dass Bill in die Story hineingezogen wird, weil einer seiner Urahnen gegen den Dämon gekämpft hat – etwas an den Haaren herbeigezogen. Und zweites hat Bill gerade in der Hauptserie in den beiden aktuellen Mehrteilern (108-111 sowie 113-116) mitgewirkt und zusätzlich in den letzten Classics-Folgen 24-26 riesige Auftritte hingelegt. Da wollten wir ehrlich gesagt einfach einen Bill-Overkill vermeiden.

Eine Bill-Overkill? Seid ihr wahnsinnig???

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Heute kommt der letzte Teil unseres Rückblicks auf 2016. Darin sollt ihr das Wort haben – und zwar als Antwort auf das Resümee, das wir in den ersten beiden Teilen gezogen haben. Stellvertretend für alle haben wir eine Mail von Andreas Nauber herausgesucht, der sich sehr ausführlich mit den Folgen aus dem Jahr 2016 beschäftigt hat.

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John Sinclair 2000, „Das Höllenkreuz“Willkommen im Jahr 2017! – Wir hoffen, ihr seid alle gut reingekommen, und wünschen euch allen frohe und gesunde 365 Tage. Möge euch kein Leid widerfahren – abgesehen vielleicht vom Warten auf die nächste JOHN SINCLAIR-Hörspielfolge. ;-)

Heute gibt’s den zweiten Teil unseres Jahresrückblicks, und wir beginnen mit der Folge, die im Juli 2016 erschienen ist:

 

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John Sinclair Classics 25, „Dr. Tods Höllenfahrt“ (inkl. Comedy „Mein erster Fall“)Der letzte Blogbeitrag in diesem Jahr! Wir haben uns gedacht, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um einmal zurückzublicken auf alle JOHN SINCLAIR-Folgen, die in 2016 erschienen sind. Ein seltsames Gefühl: Wie schnell auf der einen Seite das Jahr wieder mal vergangen ist (wer findet das nicht?) und wie weit einige Folgen für uns gefühlt schon wieder zurückliegen. Die Serie macht eben nicht halt und schreitet stetig voran – und wir sind gespannt, ob ihr unsere Einschätzung der Folgen teilt. Heute resümieren wir über die erste Jahreshälfte. Einen Rückblick über die SINCLAIR-Folgen der zweiten Jahreshälfte 2016 gibt es dann im nächsten Blogbeitrag, der am 6. Januar erscheint:

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09.12.2016

Unter Tage


Wir schreiben den 9. Dezember, ta-ta! Das bedeutet, dass es heute nicht nur einen neuen Blogbeitrag gibt, sondern auch die zweite Folge des JOHN SINCLAIR-Podcasts. Ihr könnt ihn hier anhören und natürlich auch auf iTunes und Lübbe.de.

Sebastian, sei vorsichtig mit den Händen!Außerdem erscheint heute Folge 112, „Tal der vergessenen Toten“ – ein Hörspiel, das aus unserer Sicht wie wohl auch aus der Sicht von euch Fans ein alles andere als gewöhnliches JOHN SINCLAIR-Hörspiel ist. Mögen andere beurteilen, ob uns diese Folge gelungen ist oder nicht – wir haben sie im Laufe der Entstehung jedenfalls außergewöhnlich liebgewonnen und möchten deshalb heute gemeinsam mit euch einen besonderen Blick darauf werfen (beziehungsweise ein Ohr riskieren, ho ho). Begleitet uns auf einer kleinen Reise in die Welt des Bergbaus!

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